Patentiere

Alle Katzen, die in der Vermittlung sind, würden sich bis zur Vermittlung über einen Paten freuen.

Mit Hilfe der Patengelder werden z.B. Katration, sonstige medizinische Versorgung, Futter etc. für das jeweilige Tier finanziert.

Auf dieser Seite befinden sich spezielle Patentiere, die krank, alt oder unvermittelbar sind.
Für sie wünschen wir uns ganz besonders Paten, da diese zum Teil zusätzliche Kosten verursachen und ein Loch in die Vereinskasse reißen bzw zu "Lasten" der Pflegestelle gehen.
Aber jedes Tier ist es wert dies auf sich zu nehmen und wir würden keines davon deswegen "abschieben"!!!!!!!
Gerne können für ein Tier auch mehrere Paten da sein.

 

 

 

 
Dina, *09/2006

Dina wurde 2006 in Tunesien geboren und mit 3 Schwestern im Alter von ca. 3 Wochen ausgesetzt. Man fand sie in einem Karton am Strand. Sie wurden aufgepäppelt. Leider hat es eine Schwester nicht geschafft. Dina und ihre Schwester wurden dann in Deutschland vermittelt. Die Schwester starb 2011. Die Besitzerin sagte mir, dass sie sie "töten lassen musste". Allein die Wortwahl machte mir Gänsehaut. Und Dina sollte 2012 dann auch "entsorgt" werden. Nach dieser Aussage war klar wie!!
Die Frau sagte mir dann am Tag vor der Abgabe, dass Dina wohl im jahr vorher mal einen Autounfall gehabt haben müsse. Lt Tierklinik wäre da nichts zu machen und nun würde Dina ab und an auf einem Hinterlauf mal ein bißchen humpeln. Ob mich das stören würde?
Natürlich nicht! hier stellte sich dann allerdings raus, dass Dina nicht ab und an mal humpelt sondern dauerhaft. Und wenn sie eine zeitlang gelegen und geschlafen hat, muss sie sich erstmal ein bisschen "einpändeln" (ist dann ganz wackelig) bevor sie loslaufen kann.
Ich habe sie beim Vet röntgen lassen und dabei wurde festgestellt, dass sie eine beidseitige HD hat - auf beiden Seiten sind die Hüftgelenke nicht richtig ausgebildet. Besonders in der kalten Jahreszeit hat sie dann Pobleme und sieht richtig steif aus.
Aber sie kommt ansonsten ganz gut damit klar. 
Dina zu vermitteln ist allerdings schwer bis unmöglich, da sie deswegen nicht ganz einfach ist. Streichelt man sie an der falschen Stelle zickt sie rum und versucht zu beißen oder zu schlagen. Ich weiß sie mittlerweile zu nehmen und wir kommen gut miteinander klar :-)

Dina würde sich sehr über einen Paten freuen, da sie zwischendurch immer mal wieder Schmerzmittel braucht und je älter sie wird sicher auch eine intensivere Behandlung durch den Tierarzt.
Aber sie geniesst das Leben und das soll sie auch so lange, wie ihr die "Behinderung" das zuläßt.

Wir danken Claudia Geweniger für die Übernahme der Patenschaft

 

 

 
Milly, *2012

Milly ist nicht ganz drei Jahre alt. Wir haben auch sie gefunden, weil sie gaaanz laut geschrien hat, irgendjemand hatte sie ausgesetzt, denn neben ihr war ein Karton, aus dem sie aber rausgefallen war. Anscheinend wussten die Leute nicht, was sie mit ihr anfangen sollten, denn es war offensichtlich, dass irgendwas nicht stimmte. Sie war damals vielleicht nur 4 Wochen alt, winzig, konnte gerade laufen. Sie hat sich immer im Kreis gedreht und schrecklich laut miaut. Die Tierärztin sagte, sie hätte Ataxie. Das heißt, sie hat Bewegungsstörungen, dreht sich im Kreis und wackelt mit dem Kopf, ist taub und sozusagen wie geistig behindert. Ansonsten ist sie aber ruhig und lieb, sehr freundlich und schmusig. Vor einiger Zeit hatte sie eine Stomatitis, die aber mit Antibiotikasirup gut behandelt werden konnte. Milly ist aber immer etwas kränklich und braucht ihre Pflege. Gerne sitzt sie da, wo es warm ist, besonders auf der noch warmen Herdplatte! Wenn jemand eine Patenschaft für Milly für Arztkosten, Futter, Medikamente übernehmen möchte, würden Milly und ich, Daniela, uns sehr freuen.

 

 

  
Leonie, *07/2005

Leonie wurde im Alter von ca. 6 Monaten aus dem haus gejagd. Da sie anfangs massive angst vor Besen hatte, hat man sie sicher damit verjagd.
Da man sie auch wohl nie mit Wurmmitteln behandelt hat, hatte sie sooooo massiven Wurmbefall, dass sie in 8 Wochen Tierheim 7 (!) Wurmkuren bekommen hat. Aber auch diese reichten nicht aus, denn ich musste weiterhin damit behandeln.
Leider hat sie durch die vielen Parasiten eine chronische Magen-Darm Geschichte und braucht mehr oder weniger regelmäßig Medikamente, da sie sonst oft erbricht.
Zudem hat sie seit ca. einem 3/4 Jahr immer wieder mal massiv erhöhte Leukozyten, die dann  mit Antibiotkum behandelt werden.
Zu allem Unglück hat sie jetzt auch noch einen Nabelbruch, der in Kürze operiert werden muss.

 

Daher würden sich Leonie und ich, Sabine, uns sehr über einen Paten freuen, der uns hilft die Behandlungkosten zu finanzieren.